Neue Rezension: Hagen Schölzel: Guerillakommunikation. Genealogie einer politischen Konfliktform

„Hagen Schölzel nimmt das von ihm festgestellte offensichtliche Forschungsdesiderat zum Anlass für eine Genealogie der Guerillakommunikation – er analysiert die historische Entstehung dieser besonders flüchtigen, primär negativen Strategie diskursiver Intervention. Ziel der Guerillakommunikation ist demnach eben nicht die Etablierung oder Stabilisierung einer diskursiven Formation. Als eine negative Praxis soll vielmehr im Rahmen einer strategischen Interaktion (beispielsweise Verfremdung oder Neukodierung) die kulturelle Grammatik des scheinbar übermächtigen Gegenübers destabilisiert, entlarvt und damit entobjektiviert werden.“ Die gesamte Rezension findet sich hier.

Hinterlasse eine Antwort