Neuer Call für offenes Panel auf dem DVPW-Kongress „Soziale Bewegungen als Grenzphänomene des Demokratischen“

Das Panel möchte poststrukturalistische Analysen versammeln, die in ihren Arbeiten besonders den Charakter sozialer Bewegungen als Grenzphänomene des Demokratischen herausarbeiten, empirische Analysen mit gesellschaftstheoretischen Diskussionen verbinden, und dabei die enge, zum Teil auch spannungsvolle Verbindung von sozialen Bewegungen und Demokratie verdeutlichen und erbitten kurze Abstracts von 300 Wörtern.

Neue Publikation: Das gegenhegemoniale Moment der Demokratie

Die Dissertation entwickelt ausgehend von der Hegemonietheorie von Laclau und Mouffe ein Modell von Demokratie als eine spezifische Konstellation verschachtelter diskursiver Hegemonien und gegenhegemonialer Projekte. Über den Begriff des gegenhegemonialen Projekts wird untersucht, durch welche strategischen Bedingungen gegenhegemoniale Projekte gekennzeichnet sind und wie diese Bedingungen mit Hilfe eines komplexen sozialtheoretischen Analysemodells systematisch erfasst werden können. Die Dissertation ist als Open Access online abrufbar.

Neuer Sammelbandbeitrag: Das (gegen-)hegemoniale Moment der Demokratie

Im vorliegenden Aufsatz wird mit Hilfe der Hegemonietheorie eine konstruktivistisch aufgeklärte und für dynamische Prozesse sensible Theorie der Demokratie entwickelt. Demokratisch wird Demokratie durch die breite und fortwährende diskursive Präsenz kritischer Praxis, Ideen oder Symbole – diese gegenhegemonialen Momente sind analytischer Schwerpunkt des hier entwickelten dynamisch-konstruktivistischen Modells von Demokratie.

Demokratisierung der Demokratie. Über Legitimität und Erfolg gegenhegemonialer Intervention [Präsentation]

Demokratie erscheint in der Gegenwart oftmals als eine institutionalisierte, rationalisierte und damit auf Kontinuität ausgerichtete Form der Selbstorganisation einer Gemeinschaft. Was aber, wenn diese Perspektive nur einen Teil des Demokratischen abbildet? Im Vortrag wird argumentiert, dass es in einer Gemeinschaft immer neue, alternative Forderungen bzw. Anpassungsnotwendigkeiten gibt – der demokratische Diskurs bietet diesen aufbrechenden, gegenhegemonialen 

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