Neuer Sammelbandbeitrag: Das (gegen-)hegemoniale Moment der Demokratie

Im vorliegenden Aufsatz wird mit Hilfe der Hegemonietheorie eine konstruktivistisch aufgeklärte und für dynamische Prozesse sensible Theorie der Demokratie entwickelt. Demokratisch wird Demokratie durch die breite und fortwährende diskursive Präsenz kritischer Praxis, Ideen oder Symbole – diese gegenhegemonialen Momente sind analytischer Schwerpunkt des hier entwickelten dynamisch-konstruktivistischen Modells von Demokratie.

Neuer Beitrag im Theorieblog: Mehr Visualisierungen wagen!?

Theoretische Ansätze stecken in einer doppelten Komplexitätsfalle: Sie haben den Ruf, äußerst komplexe Gegenstände mittels komplizierter Modelle zu analysieren. Spätestens bei Sichtung zeitgenössischer Theorien des Sozialen / des Politischen wird offensichtlich, dass dieser Ruf nicht zu Unrecht besteht. Die Politische Theorie hat ein Problem mit der einfachen Vermittlung komplexer Inhalte. In besonders drastischer Weise offenbart sich dies bei der Behandlung theoretischer Inhalte im Rahmen der universitären Lehre. Ein gutes Beispiel kann sicherlich helfen, aber letztlich muss trotzdem das theoretische Grundmodell vermittelt werden, um die spezifische Perspektive des Ansatzes zu erläutern. Findet diese Vermittlung ausschließlich in schriftlicher oder mündlicher Form statt, stößt sie bisweilen an ihre Grenzen – daher plädiert dieser Beitrag für den Mut zur verstärkten Visualisierung politischer Theorie.

Wie weiter mit der #Exzellenzinitiative? #Infografik

Angesichts der anstehenden Bundestagswahl bündeln sich einige der Konflikte zur (Neu)Ausrichtung der Wissenschaft in den konkurrierenden Parteiprogrammen. Die Zeitschrift diskurs hat die im Bundestag vertretenen Parteien um Stellungnahmen zur Zukunft der Exzellenzinitiative, der Hochschulfinanzierung (Länder und / oder Bund) sowie der Frage des wissenschaftlichen Nachwuchses gebeten. Die unterschiedlichen Positionen der Parteien zur Zukunft der Exzellenzinitiative wurden in einer Infografik zusammen gefasst.

Neue Rezension: Hagen Schölzel: Guerillakommunikation. Genealogie einer politischen Konfliktform

„Hagen Schölzel nimmt das von ihm festgestellte offensichtliche Forschungsdesiderat zum Anlass für eine Genealogie der Guerillakommunikation – er analysiert die historische Entstehung dieser besonders flüchtigen, primär negativen Strategie diskursiver Intervention. Ziel der Guerillakommunikation ist demnach eben nicht die Etablierung oder Stabilisierung einer diskursiven Formation. Als eine negative Praxis soll vielmehr im Rahmen einer strategischen Interaktion 

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Demokratisierung der Demokratie. Über Legitimität und Erfolg gegenhegemonialer Intervention [Präsentation]

Demokratie erscheint in der Gegenwart oftmals als eine institutionalisierte, rationalisierte und damit auf Kontinuität ausgerichtete Form der Selbstorganisation einer Gemeinschaft. Was aber, wenn diese Perspektive nur einen Teil des Demokratischen abbildet? Im Vortrag wird argumentiert, dass es in einer Gemeinschaft immer neue, alternative Forderungen bzw. Anpassungsnotwendigkeiten gibt – der demokratische Diskurs bietet diesen aufbrechenden, gegenhegemonialen 

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Zeitschrift dis|kurs nun online als Open Access-Journal frei verfügbar

Die gesellschafts- und geisteswissenschaftliche Zeitschrift dis|kurs ist nun auch online als Open Access verfügbar. Dabei wurde mit WordPress bewusst eine Blogsoftware gewählt. Dadurch soll das wissenschaftliche Journal auch online deutlich sichtbar werden und sich zugleich unmittelbar und offensiv dialogisch orientiert präsentieren.