Neuer Call für offenes Panel auf dem DVPW-Kongress „Soziale Bewegungen als Grenzphänomene des Demokratischen“

Das Panel möchte poststrukturalistische Analysen versammeln, die in ihren Arbeiten besonders den Charakter sozialer Bewegungen als Grenzphänomene des Demokratischen herausarbeiten, empirische Analysen mit gesellschaftstheoretischen Diskussionen verbinden, und dabei die enge, zum Teil auch spannungsvolle Verbindung von sozialen Bewegungen und Demokratie verdeutlichen und erbitten kurze Abstracts von 300 Wörtern.

Neue Publikation: Das gegenhegemoniale Moment der Demokratie

Die Dissertation entwickelt ausgehend von der Hegemonietheorie von Laclau und Mouffe ein Modell von Demokratie als eine spezifische Konstellation verschachtelter diskursiver Hegemonien und gegenhegemonialer Projekte. Über den Begriff des gegenhegemonialen Projekts wird untersucht, durch welche strategischen Bedingungen gegenhegemoniale Projekte gekennzeichnet sind und wie diese Bedingungen mit Hilfe eines komplexen sozialtheoretischen Analysemodells systematisch erfasst werden können. Die Dissertation ist als Open Access online abrufbar.

Neue Rezension: Srdja Popovic / Matthew Miller Protest! Wie man die Mächtigen das Fürchten lehrt.

Die Perspektive von Srdja Popovic auf den Protest ist im Kern durch seine Biografie geprägt: Er war federführendes Mitglied der gewaltlosen serbischen Widerstandsbewegung OTPOR, die im Jahr 2000 maßgeblich dazu beitrug, dass der Diktator Slobodan Milošević abgesetzt wurde. In den Folgejahren gründete Popovic die Organisation CANVAS, für die er bis heute die Idee des gewaltlosen 

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CfP: AK Poststrukturalistische Perspektiven auf Soziale Bewegungen

Im Rahmen des AKs sollen mit Hilfe dieser theoretischen Modelle und Analysen neue Perspektiven auf soziale Bewegungen zusammen geführt und diskutiert werden, durch die soziale Bewegungen vor dem Hintergrund eines komplexeren sozialtheoretischen Modells analysiert werden können. Auf diese Weise können neue, in der deutschen Bewegungsfoschung noch nicht so stark verbreitete Blickwinkel auf soziale Bewegungen eröffnet werden.

Call für DVPW-Panel: Die Praxis der Kritik und die Politik der Sicherheit

Gerade im Bereich der Inneren Sicherheit wird deutlich, dass eine sich ausweitende Politik der Sicherheit in einem offenen Spannungsverhältnis zur Praxis der Kritik steht. Während eine auf Sicherheit ausgerichtete Politik das Ideal berechenbarer, unauffälliger und damit ruhiger BürgerInnen voraussetzt, ist die Praxis der Kritik nicht ruhig, sondern vielfältig, unübersichtlich, überraschend und übertritt oftmals bestehende Muster, Routinen und Regeln. Das entscheidende Merkmal von Demokratie ist die Offenheit für Kritik. Das Spannungsverhältnis der Politik der Sicherheit zur Praxis der Kritik ist also auch das Spannungsverhältnis zur Demokratie.

Neue Rezension @theorieblog: Antagonistischer Agonismus – Anmerkungen zu Chantal Mouffe’s Buch „Agonistik“

Die Idee des Agonismus wurde von Chantal Mouffe in diversen Büchern und Aufsätzen formuliert, blieb jedoch eher ein vages Konzept. Das vorliegende Buch „Agonistik. Die Welt politisch denken“ (2014) enthält eine Sammlung von Aufsätzen, die das Konzept des Agonismus aus verschiedenen Perspektiven (Internationale Politik, Europa, radikale Politik, künstlerische Praktiken) beleuchten und damit die Idee des 

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